Meditation und Ruhe

Wir kennen es wahrscheinlich alle. Abends sind wir noch beschäftigt mit den Gedanken vom Tag. In der Dunkelheit wirken unsere Sorgen, Bedenken, Ängste viel stärker als noch bei Tageslicht. Wir können schwer entspannen, denken wir müssten noch so viel erledigen. Und die Gedankenspirale spinnt sich fort. Für diese Situationen nutzen wir ein einfaches Ritual. Meditation und entspannendes Oxymel.

 

Meditieren lernen

Schwerer Anfang leicht gemacht

Besonders dann, wenn wir es am meisten brauchen, nehmen wir uns nicht die Zeit für Achtsamkeit. Keine Zeit, keine Energie, einfachere Ablenkung steht auf Netflix parat. Besonders als wir mit unserer Mediationspraxis begonnen haben, gab es viele Ausreden. Doch wir haben eine Taktik gefunden, mit der wir es uns leichter machen. Unsere Psyche entscheidet aufgrund von Angst oder Belohnung. Um unser Ritual zum Habitus werden zu lassen, haben wir unser Oxymel Ruhe integriert. Für uns ist es nämlich allein des Geschmacks wegen eine tolle Belohnung. Und es ist einfach zuzubereiten. 

Achtsame Zubereitung

Unsere Meditation beginnt bereits bei der Zubereitung. Denn wir nehmen uns bewusst Zeit dafür. Ein Schritt nach dem nächsten. Mit ruhiger Hand befüllen wir ein Glas mit Quellwasser und messen einen Esslöffel Oxymel ab. Wenn das Elixier ins Glas rinnt, schauen wir ganz genau zu. Goldene Wolkenstrudel lösen sich auf zu einer wilden Kräuterlimonade.

In Ruhe genießen

Bevor wir den ersten Schluck nehmen, riechen wir am vollen Glas. Die ätherischen Öle von Melisse und Baldrian wirken schon jetzt leicht beruhigend. Nach dem ersten Schluck schmecken wir genau hin. Können wir Melisse, Haferkraut, Baldrianwurzel und Fichte neben dem spritzigen Apfelessig und süßlich-vollen Honignoten erschmecken? Kühlt das Wasser unseren Körper? Langsam nehmen wir noch ein paar Schlucke und machen es uns auf unserem Kissen bequem.

“In der Ruhe liegt die Kraft.”

Beruhigende Meditation

Wir schließen die Augen und nehmen tiefe Atemzüge in unseren Bauch. Dann setzen wir eine Intention. Besonders beruhigend für unseren Geist kann es sein, unsere Atemzüge zu zählen. Bis zehn und dann wieder von vorn. Wenn wir mit den Gedanken abdriften, ist das nicht weiter schlimm. Wir nehmen es wahr, akzeptieren es und kehren zurück zu unserem Atem. Das führen wir 5-10 Minuten so fort. Unsere Gedanken werden immer weniger. Endlich kehrt Ruhe ein. Wir öffnen langsam die Augen, aber bleiben noch einen Augenblick sitzen und spüren nach. Wie fühlen wir uns im Vergleich zu vor der Meditation? Was hat sich verändert?

Kleine Achtsamkeitsmomente jeden Tag

Mit der Achtsamkeit ist es ähnlich wie mit dem Schlaf. Wir brauchen sie regelmäßig jeden Tag. Wir können sie nicht auf Vorrat sammeln oder mit viel Anstrengung wieder aufholen. Das Schöne daran ist aber, dass diese achtsamen Momente nicht lange dauern müssen. In der S-Bahn einfach kurz die Augen schließen und mit dem Atem bis 10 zählen. Am Schreibtisch neben der Arbeit bewusst einen Tee trinken und schmecken. Für die kalten Monate, möchten wir das hier umsetzen

  • täglich 5-10 Minuten meditieren
  • öfter mal einchecken: Schultern entspannen, tief atmen, einen Schluck Wasser nehmen
  • abends nach Feierabend räuchern mit der beruhigenden Sorte Erdung
  • Ruhe trinken und Handy weglegen

"Nimmt es meinen Seelenfrieden, ist es zu teuer."

Oftmals wissen wir es schon. Durch den Alltag zu hetzten, alles möglichst schnell erledigen wollen, bringt uns nicht weiter. Es passieren Fehler, wir verheddern uns in Gedankenkreisen. Im Gegenteil: in der Ruhe liegt die Kraft. Mit einem frischen Geist lassen sich die Dinge oft klarer sehen und schneller erledigen. Und das merken wir jedes Mal, wenn wir uns ein paar Minuten Zeit nehmen, um zu entschleunigen.

 

Oxymel Ruhe
Yoga in Ruhe